^__ des Geistes 5. Hauptstück. 9 z
die gleichfaiß weiter in der Natur-Kunst müs-sen untersuchet werden.
54- Der Himmel und die Sternenscheinen darinnen überein zu kommen / daß beybeyden dc!s Licht oben an in der Mischung ste-he/ und sehr wenig Materie/ ja noch wenigerda sey / als in der Lufft hie unten.
55. Aber darinnen wird wohl der Un-terscheid seyn / daß bey dem'Himmel das her-schende Licht/ und die reine Lufft/ bey naheingleicher 606 seyn/ aber dieMaterie am allerwe-nigsten/ noch weniger als bey denen Sternen.Dieses wird bewiesen weil der Himmel unsicht-bar/aber niemals finster ist.
'ttV 56 Was dieSternenbetrifft/mußeiuUnterscheid unter der Sonnen und denen andernSlernen gemacht werden. Bey der Sonnen istdas Licht in dem Allerhöchsten Grad der mixrur,und der Lufft-Geist und dieMateriesind beydesehr wenig / dergestalt das zwar mehr Materie inderSonnen ist als in demHimmelswelche« durchdie Sichtbarkeit bewiesen wird/) aber doch we-niger als in allen andern sichtbahren Cörpern/und daß die Lufft mit der Materie unten an fastin gleicher proporrion stehen. Dieses beweisendie unabnehmenbe Kräffte des Sonnen Lichts.
57- In denen andern Sternen scheintschon nicht so eine starcke cloiis des Lichts zu seyn/obschon auch bey denenselben dasLichtamstar-ckestcn/ hernach Lufft und unten Materie in derUixmi-seyn mag. i!i 58'