Ueber die Erfilldungsgeschichte
continentur Z^nocli I^erc>!vc>1enle8 v^riae; am Ende des Loncilii l^erbixolenl! XIX,im Jahre ^.LLLL.XI^VI. v. 420. wird wiederholt: ex lidro iinprello in toi. Literaketri, line meiuione ulla snni et loci; creclcz ^urceonrAi iinprell'uni vel in ^1o-xuntia voü LNNUIN 1470, und bey dem letzten Loncilio I^el-dixol. XX, vom JahreK1.LLLL.I.VI. p. ^zz wird gesagt: Tx iinvrellc» coäice in tolio, Liters ketti, linelwta anni et t^vAraxlii, vrobabiliter ^lerbi^oli imvrellc>. Es ist zweifelhaft, obdiese beyden Italiäner durch das Buch selbst zu ihrer Meynung verleitet worden, oderob diese Anmerkung des P. HmHeiM ihnen darzu Gelegenheit gegeben haben möge.
Für die älteste Ausgabe von Würzburg wird bis ißt ein Filiale lecunclum>ulum eccleliae I-Ierbivolcnt'i8, reverencliÜinn istius ecclellac sntiltetis autoritate ecli-tuin gehalten, welches 1481 ein I. G.Ryser in Fol. gedruckt hat ^), und die ein-zige ist, welche man von Würzburg aus dem funfzehenten Jahrhunderte entdeckt,und welche Maittaire selbst nicht gekannt hat; so wie er überhaupt von Würzburg nichts, weder in seinen Werken noch in dem Inclice, anführt. Die Anzeige derSchriftart, mit welcher die Concilia gedruckt sind, läßt vermuthen, daß sie mit derSchrift des Missale einerley, und lim eben dieselbe Iahrszeit gedruckt sey.
McU'chüttd führt zwar in seinem hinterlaßnen 1Vl8. die Meynung an, daß dieDruckerei) in Würzburg wohl noch alter, als dieß Missale angiebt, sey!, könne,weil nach dem Catalogo der Bücher, welche Penzonitts besessen hatein^?/??-ct'//i.vtt/ 6e ^roprietüte latini lermoniz, als eine Lciitic» »clnioclurn »lUic^ua zuWürzburg gedruckt, darunter genannt wird. Er halt diese Anzeige aber nicht fürzuverläsiig, und für verdächtig, weil es zweifelhaft sey, ob Pm'zonius diesen Cata-logum selbst gemacht habe, und weil man dieß Buch selbst nicht in dem Catalogo 'der Bibliothek zu beyden, unter den alten Ausgaben finde, welche PMMMts ha,hin vermacht hat.
Man kann indessen ziemlich die Jahre wissen, in welchen, nach solcher Vor-aussetzung der Aehnlichkeit der Schrift des Missale und der Concilien, dieselbengedruckt seyn können. Da den Bischöfen an den Missalen, für ihre Kirchenspren-gel, vor allen andern Werken gelegen war, wie aus der Menge derselben, die inden ersten Iahren der Druckerey gedruckt worden sind, zu schließen ist: so kann man
dieses
!,) /!^<-5/-a»-/ lust. >Ze i'Impr. p. 75. wo. deßglelchen L>'-?//,F. 6>/->. «5 e7«^.IiXXXVl. der es aus den 7>a,/5,'/5 ^/„'/o/. 65. iatsr vock. 6«»/. S««^- ^ ,zz.
k^o. z,o. anfuhrt. In seinem hinterlaßnen 1^18. eilirt.fand ich auch -LL. ^0. ,700. x. 1515. j) ?. II. x. 6«.