Druckschrift 
Aelteste Buchdruckergeschichte von Bamberg : wo diese Kunst neben Mainz, von allen übrigen Städten Deutschlands zuerst getrieben worden ; aus der Dunkelheit hervorgezogen und bis 1534 fortgeführt, auch mit ein Paar Abhandlungen versehen / von P. Placidus Sprenger, Benediktiner und Bibliothekar der Abtey Banz
Entstehung
Seite
65
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4Z) ?2!'5 1?)-smali8 seLNN^uin moäornum izreviiU'ium scclelis Z.stis^onsnllS. 5ol.z6o Blätter.

?->5» esiiuali» c>o tsmpors Iioiarum LZnonicsium iuxta conlustucüuein slme cccle.

sie I^atispon. ZZ8 Bl.Herr Gemeiner, der dieses Brevier zuerst bekannt gemacht hat, schreibt davon S. 276 also:Da in beeden Theilen keine Schlußformel befindlich ist, so laßt sich weder Ort, noch Zeit desDrucks zuverläßig bestimmen. Ich rathe unterdessen auf Bamberg , woselbst Johann Pfeylliturgische Werke mit ahnlichen Charakteren gedruckt hat. Am Ende des Sommertheils stehteine chronologische Tabelle mit der Ueberschrift: Oracle) in lauclem Maximilian! rcun2n«rninre^is continens iliterusllum eoclouiscigruin cum sliis lulztcriptis. Da in dieser chro-nologischen Tabelle vom Jahr 14L6 an gezahlt und die merkwürdigste Begebenheit diesesJahrs, die Beherrung der Stadt Regensbnrg zum Grund gelegt wird, so glaube ich nichtzu irren , wenn ich auch den Drucb dieses Breviers in diese Zeiten setze". Allein dieser Be-weis ist nicht hinlänglich, indem diese Orstio auch in der Ausgabe vom Jahr -493 eben sovorkömmt; aber Herr Gemeiner hat diese Edition nicht gesehen, und sie tragt zur Bestätigungbey, daß auch dieß Brevier von Johann Pfeyl 1499, gedruckt worden.

46) Kefnnnatio iuclicii clecznstus ecclelie l?amberc;enti5 per I^suerenäillunum illLKrillo psti'em et clnu ^!iiu <?ec>rA,'u I?pilL0puln lZanibei^en. sacta et orclinslz.10 Blätter in sol. Ohne Anzeige des Orts, Druckers und der Iahrzahl.Das erste Blatt ist vorne leer, auf der Kehrseite das Wappen, wie bey den 8tzttttiz8yn0ä?!il)uz 1491. Auf dem zweyten Blatt steht obiger Titel, mit Missallettern gedruckt,und der weitere Inhalt, wie solcher bey Ludcwig Lciipf. ZZamIzeiZ. S. n ü Z zn finden ist.Auf der Rückseite des achten Blatts folgt Orclingno et cleclaistio letormarion!; iuclicii cis.canstus per isnerencliilimum in Ol^rillc» ?atrem et cjnu cinu Z^eiui I u ilcopuin ?.air>.l>ei^ensem sacts. Die erste Reform ergieng 146z, die andere 1433, und b>yde sind wahr-«scheiulich 1491 nut den Ztatulis Lxnociiziilznz, aber chnstreitig zu Bamberg gedruckt worden:denn sie haben dasselbe Papier und die nämlichen Lettern gemein, doch fehlen hier Signatu-ren , vermuthlich weil eS nur aus Z Bogen besteht. Die Drucker waren also die drey damalsnoch in Verbindung gestandene Lorenz Senscnschmidt, Heinrich Pctzcnsteincr und Joh'.nnPfeyl. E.remplare davon befinden sich zu Langheim u.id in Bamberg , Wir wollen die deutscheUcbersetzung davon auch gleich mitnehmen.

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