Druckschrift 
Aelteste Buchdruckergeschichte von Bamberg : wo diese Kunst neben Mainz, von allen übrigen Städten Deutschlands zuerst getrieben worden ; aus der Dunkelheit hervorgezogen und bis 1534 fortgeführt, auch mit ein Paar Abhandlungen versehen / von P. Placidus Sprenger, Benediktiner und Bibliothekar der Abtey Banz
Entstehung
Seite
69
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Kc,n?5 pzre-ntuin tme tainen encnm! lelione. ^suramenta non corrzorsüler 5ee! ex sniinileuitste vreüitz liiniliter in cloinino relgxzntur.

I^emini cletur collectuia inli vilis inauäscis.

Dies Blatchen besteht nur aus i3 Zeilen, und ist mit denselben Lettern, wie der Textin Ztatutiz 8yno^Iibu5 cle z. 1491, gedruckt. Da Bischof Georg, ein gcbohrnerMarschall von Ebnet, von izoz nur bis izoz regiert hat, so fallt der Druck in diese Zeit.

Zur Erklärung dieses Ablaßbriefes setze ich aus der neuen Europaischen Staats-undReisegeographie X- B. S. 115 und 751 folgendes her: Der St. Bernhardtsberg, den maninsgemein den großen St. Bernhardt nennet, Isiine ^lontem 8. Leingi-cii innrem, auchKZomsm ^ovix, liegt auf der Walltscr und Savoyschen Grenze, gegen das Thal Aosia zu,doch so, öaß er sich hoch hinein in Niederwall s erstrecket. Der Weg aus der Schweiz gehetüber diesen Berg nach Italien , und findet man auf selbigem zur Bequemlichkeit der Reisendenein Kloster oder Hospital.

1506.

-Zs) 8pec!-,Ie inillgi'um secunäum cnorum ZIMvei^en. fol. Am Enbe: Filiale 8pe.cisle ciiuinoruin ntllciaiuin secunc!uin cltn>u sline et Iinpeiizliz eccletie^amlzer-Zx-enli5 A.v/?t!'/i-/?le ! /'/e«/ Incvle Liuttstis eiusäein in-

clvsliia exzclgczue clilic-enkia iin^rslluin /^inic> natiuinniz äonn'nice iniüeinnoc^uinAentelinio 5extc>. I^eicia 6is ^eorusrii. t^init feliciler.

Dieses ist Pfeyls erstes Buch mit einem ordentlichen Titelblat. Es besteht aus 165 nu--merirten Blättern, ohne den auf Pergament gedruckten Osnnn, welcher ohne Zahlen, abermit einem saubern Holzschnitt, Christum am Creuze vorstellend, versehen ist. Nach demCalender und Register steht nebst den gewöhnlichen Wappen das bischöfliche Schreiben. Bi-schof war damals Georg Schenk ein Freiherr von Limburg . (^eoi-ZIuL vei A-gris ^ilcopu-ZZüinbciAeuli!. Vniuern^ et sln^uüz preiatis ^re^lziteriz eccleslaslicizczue vei^nis ac 5ul)c!i-t>8 iwilii«. 8a1utem in Däninn leinpitinnzin. Lum lizcio!>n^ct!s!'tinnn) HucliüiisÜe 5s-crsmentum in inil^e icle^l^kicinein c-sn^secretur et c>l> iiodix ex püllorsli vlücic) in-cun^^zt vt s^Aeinus (/'c) c^nglenuz ipsuin tain lgluben iinum et 6iuinum mille o5-/Icium 3 pre5lz!teris riie ^ele-bietue a cete> is^ue Iue>c!iti!i noüsi'z clebtte venerctui'. I^uüzeniin in liuiu5 viecilzliliuni ossicii cele!?e2tic>ne opers c^ue sl'Minsin IüU(jeln Aluiisni etLininü'.Iueilentiüiu onini vcinitnte stl^ue l^uvei^iciolttzte len^ota complecti cieciet. zul?i-ceie con^vrolzgmr el^ c^uoc! cum nuper cli!ectu5 nolziz in d'lnilro ^vliüniüez

^se)! iinorelloi ie sitiz inn^isici' cls ccznniueuti i nnslis vt in ^osieruin nrelsti presl'iteriet ecclstisln'ci nolui scinil-nn vlansin et leuiZztsm iniüas ceje^>iLN(.üz Ii-ti)elent

cjuod.