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Eschenburg zugeschriebene Wappen wirklichzugehört, leidet keinen Zweifel, nur hältes schwer solches richtig zu erklären. Dagemeine Bürger zu ihren Wappen entwederZeichen ihres Gewerbes, oder Zeichen ihresNahmens, oder Zeichen von merkwürdigenBegegnissen nahmen, so könnte man beyeinem Formschneider wohl kreuzweiß gelegteSchneidemesser gen suchen; alleinman könnte auch wie Herr von HeineckenPilgerstäbe darinnen sehen, wenn man anWalcherS herumziehendes Leben denkt; end«lich könnte man aus den Pilgerstäben sehrleicht AmtSstabe oder auch Scepter ma-che», wodurch auf rvalten, etwas regie-ren angespielt würde, wiewohl mir die ersteMeynung immer am besten gefällt, ob ichgleich aus dem Wappen des Hailebronni?schen Kellers, Heinrich BeltmdorferS, ge?nannt Kellers, der von 142b big 1444 hierZunftmeister gewesen, und zwey kreuzweißgelegte Schlüssel im Wappen führte, ein
Bey-