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versprochen habe, we-il er auf solche Weisejns Bürgerrecht genommen worden, wieman gewöhnlich nur die geschicktesten Künst-ler aufnahm. Ob er bald nach seiner Anst«ahme bey öffentlichen Arbeiten gebrauchtworden, läßt sich darum schwer entscheiden,weil von 1462 an der geschickte Mahler,Friedrich Herlin, neben ihm lebte, steuerteund arbeitete. Wenn man daher in denStadtkammerrechnungen, wahrend Wal-thers hiesigem Aufenthalt, zum öftern dieAngabe findet: „zahlt M. Friedrich„MaUer:" so kann dieß eben so gut aufHerlin als auf Walthern gehen. Gegendas Ende seines hiesigen Aufenthalts findeich einmahl in zwey nicht weit von einander
ent-in unserm Zeughause befindlichen rundenSchilde mit ihren hervorragenden Spi-tzen wirklich die alten Pafesen sind, er,hellt vorzüglich aus ihrer Spitze, da«ach l)n ?rs5ne, ?avelus, ?Äveliu8,I^nce-s heißt.