Teil eines Werkes 
St. 1 (1798) Von der Formschneiderey
Entstehung
Seite
63
Einzelbild herunterladen
 

6Z

ren wie andere, so möchte das wohl voneiner Erbschaft, die ihm durch eine derein-siige Heurath zufiele, zu verstehen seyn, under sich demnach also hier erst verheurathethaben. Daß er aber vor seinem Abgangvon hier bereits verheurathet gewesen, dießerhellt aus einer Stelle des Rathsproto»kolls, die zugleich über seinen Abgang vonhier einigen Aufschluß giebt, sie ist fokgende:Als maister friedrich maler ge-nannt Walther umb ettlich sein vnbilligan seinem weib vnd sonst begangen ingefängkniß kommen ist er darnach vff einvrfthd ledig gelassen die fankniss In argnit zu rächen des hat er geschworen vnddabey was er dabey von seines weibshalb geschworen hat das soll für in sei-nen krefften vnd wescn beliben soll sichauch fürs seiner dirnen mit der er zu hcm,deln gehabt hat euwßern vnd weder Wegnoch steg geen soll Inmaasen er vornials^.gethan hab getreulich vnd one alle gevcrde