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den. In letzterer fand ich Folgendes:„Franz Scharpf, genannt Tausendschön,„zalt um sein Burgerrecht 7 Guld. aberdie Bürgschaft der 40 fl. (die er) aus RatS„Versahung (haben sollte) ist im vom„Bund (dessen Versammlung damals hier„war) erbeten." Schon dieser Umstandzeigt, daß er nicht sehr bey Mitteln müssegewesen seyn, daher er auch, wie oben ge-meldet, neben dem Kartenmahler und ver-muthlich auch Formschneider, zugleich denBuchbinder machte, und am Ende, wiemehrere Briefmahler und Formschneider,gar sich an die Buchdrucker?» machte, diesein Sohn Asmus Scharf, der bis 144zin seinem Brod gewesen, eigentlich für sei»ven Vater mit erkaufte. Nach einer vonSchöpperlin hinterlassenen Rede von denNördlingischen Druckerpressen (16) soll
Scharpf
16) Diese Rede hat im Jahr 1771 unserverdienter Herr KanMst G. D. Lvie-denmann gehalten.