mag drum seyn, ich will ihn nicht wider-legen, nur kann ich nicht zugeben, daßKannzenS angeführtes Werkchen, die beyDolp zu findende Kirchmorbnung sey. daich solches, durch die Güte des Herrn Pfar-rer Nopi'tsth zu Aleenlhann unweit Alt,dorf, nebst mehreren andern zu meinerKunstgeschichte tauglichen Sachen zur Ein»ficht erhallen. Es ist selbst seiner Aufschriftnach nichts mehr und nichts weniger alsein kurzer Unterricht von der evangelischenMeß nebst dazu passenden Gebelen, miteinem Wort ein so genanntes Nachtmahlsbüchlein in nuce. Daß indeß der nm seinForlkommen besorgte Franz Scharpf seinePresse nicht feyren lassen, ersieht man ausder im ersten Stücke angeführten Slelledes Nathsprolokolls vom 26. Sept. 1539,wornach er Bücher und Briefe im Ladenfeil hatte, unter denen wohl auch welchevon seinen eignen Verlagsarlikeln gewesen»Daß darunter auch die »ach Dolp im JahrD z (17)
Teil eines Werkes
St. 2 (1799) Von der Formschneiderey und Buchdruckerkunst
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Seite
53
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