Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

in die allgemeine Geschichte. 15

Jahre der nis, welches die Hauptstadt in Unterägypten JahreWelt- war. Man kann auch den Anfang der Gesetze^r- Gebund der Policey der Aegypter ihrer Pyramiden,welche noch stehen, und der astronomischen Beob-achtungen sowohl dieser Völker, als der Chaldaer1771. in diese Zeit setzen. So sieht man auch, daß 22ZZ.die Beobachtungen der Chaldaer, welche un-streitig die ersten Sternseher sind, nur bis auf dieseZeiten und nicht weiter zurückgehen; ich meynedie Beobachtungen, welche demCallisthenes zuBabylon für den Aristoteles gegeben wurden

Alles fängt erst an; es ist keine einzige alteGeschichte, wo man nicht allein in diesen erstenZeiten, sondern noch lange Zeit darauf, deutlicheSpuren von der Neuheit der Welt wahrnimmt»Man sieht, daß Gesetze gegeben, die Sitten ver-bessert, und die Reiche der Welt aufgerichtetwerden. Das menschliche Geschlecht kömmtnach und nach aus seiner Unwissenheit heraus,die Erfahrung unterrichtet es, und die Künstewerden entweder verbessert oder zur Vollkom-menheit gebracht. Die Menschen vermehrensich nach und nach; die Erde wird bevölkert, so,daß ein Volk nahe bey dem andern wohnt; mangeht über die Gebirge und steilen Höhen; manwagt sich über die Flüsse und endlich über dieMeere, und richtet sich neue Wohnungenauf. Die Erde, die im Anfange nichts alsein unermeßlicher Wald war, erhalt eine neueGestalt; die Walder, welche niedergeschlagenwerden, machen den Feldern, den Viehweiden,

den

* ?gr^Ii^r. zx. 81mj>I, Ubr.ll. äs eoel.