42 Bischof Bossucts Einleitung
^ahrs nach gethan. Gott nahm sie also in seinen Schuß. JahreStMRvm. Die Eroberungen des NebucadnezarS, und des v.Chr.Geb-' Holofernes, seines Feldherr«:, wurde:, auf ein-mal durch die Hand einer Frau aufgehalten.DejoccS, der König der Mcder, war zwar vonden Assyriern geschlagen worden, hinterließ aberdoch sein Königreich in oem Zustande, das; esunter seinen Nachfolgern wieder zunehmen konnte.;i2. Unterdessen daß Phraortes, sein Sohn, und 64z.Cyarares, ein Sohn des Phraortes, sich Persienunterwürfig machten, und ihre Eroberungen inKleinasien bis an die Ufer des Flusses Halys uz. ausbreiteten, führte in JudaaAmmon, ein Sohn 641«des Manasses, eine abscheuliche Regierung» Io-sias, ein Sohn des Ammon, der von seiner Ju-gend an tugendhaft und gottesfürchlig gewesenwar, suchte die Unordnungen wieder gut zu ma-chen, welche durch die Gottlosigkeit der Konige,seiner Vorfahren, verursacht worden waren.Rom, dessen König Ancus MartiuS war, über-wand einige lateinische Völker unter seiner An-führung, und fuhr fort, aus seinen Feinden, dieeS in seine Mauern einschloß, Bürger zumachen.Die Völker von Vejent, welche schon vom Romu-lus geschwächt worden waren, litten aufs neue sehr128. viel. Ancus setzte seine Eroberungen bis an das 626-nächste Meer fort, und baute an dem Ausflusse derTyber eine Stadt, die er Ostia nannte. Umdiese Zeit wurde das Königreich Babylon vomNabopolassar mit Kriege überzogen. DieserVcrräther, den Chinaladan, sollst auch Saracgenannt, zum Feldherrn seiner Heere wider denCyarares, den König der Mder, gemacht hatte,
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