in die allgemeine Geschichte. 4Z
«^hre'nuch verband sich mit dem Astyages, dem Sohne JahreMM Rommes CyaxareS, nahm den Chinaladan in Ninive ^. G' gefangen, zerstörte diese große Stadt, welche solange Zeit die Beherrscherinn des Orients ge-wesen, und seßce sich ans den Thron seinesHerrn. Unter einem so herrschsüchtigen Kö-nige wurde Babylon stolz. Judaa , dessenGottlosigkeit immer größer wurde, hatte alles
izo. zu befürchten. Der heilige König, Josias, 624,hielt durch seine tiefe Demüthiglmg vor Gott eine kurze Zeit die Strafe auf, die sein Volkverdient hatte. Allein das Uebel wurde unterder Regierung seiner Kinder immer größer.
144. Nebucadnezar, der II, folgte seinem Vater, Na- 610.
147. bopolassar, und war viel schrecklicher, als er. 607»Dieser Prinz, der im Hochmuthe erzogen, undbestandig im Kriege geübt worden war, machteerstaunliche Eroberungen im Oriente und imOccidente, und Babylon drohte aller Welt, siein die Sclaverey ,zu stürzen. Seine Drohun-gen giengen in Ansehung des Volkes Gorresbald in ihre Erfüllung. Jerusalem wurde die-sem stolzen Uebcrwinder überlassen, der dieseStadt zu dreycnmalen einnahm; das erstemalim Anfange seiner Regierung, und im viertenJahre der Regierung des Iojakim. Von die-ser Zeit fangen die siebzig Jahre der babyloni-schen Gefangenschaft an, welche Ieremias vor-
155. her verkündigt hatte. Das andremal wurde 599»^Cap^8' Jerusalem unter dem Jcchonias, oder Jojachin ,
^ ' dem Sohne Jojakims , eingenommen; das
156. drittemal unter dem ZedekiaS, wo die Stadt 598>von Grund aus zerstört, der Tempel zu Aschen
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