Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
44
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44 Bischof Bossuets Einleitung

^n?üe nach verbrannt, und der König mit dem Saraja, dem sichreEttdr Rvm. Hohenpriester, und dem besten Theile des Volkes v. Chr-Geb.' nach Babylon gefangen geführt wurde. Die Vor-nehmsten unter den Gefangenen waren Ezechiel und Daniel. Man zahlet auch unter sie diedrey jungen Manner, welche Nebucadnezar nichtzwingen konnte, seine Bildseule anzubeten, undwelche auch in dem feurigen Ofen unversehrtblieben. Griechenland blühte, und die siebenWeisen machten dasselbe berühmt. Einige Zeiti6o. vor der letzten Zerstörung Jerusalems gab So- 594.lon, einer von den sieben Weisen, den Athenien-sern Gesetze, und gründete die Freyheit auf diei?6» Gerechtigkeit. Die Phoceenser aus Jonien s?8.führten ihre erste Colonie nach Marseille . Tar-qvin, der Aeltere, König in Rom , beschloß seineRegierung, nachdem er einen Theil von demToscanischen unter das Joch gebracht, und dieStadt Rom mit prächtigen Gebäuden ausge-, ziert hatte. Zu seinen Zeiten bemächtigten sich188. die Gallier unter der Anführung des Bellovesus s66.in Italien aller Gegenden um den Po, unter-dessen daß Segovesus, sein Bruder, einen an-dern Haufen dieses Volkes tief nach Deutsch-land hinein führte. Servius Tullius , derNachfolger des Taravinius, führte die Census,oder diejenigen Abtheilungen des römischenVolkes, ein; nach welchen alle Bürger in gewisseClassen vertheilt wurden, und diese Stadt so or-dentlich, als eine einzige Familie, eingerichtetward. Nebucadnezar suchte die Stadt Baby-lon , welche sich mit dem Raube der Stadt Je-rusalem und des Orientes bereichert hatte, so herr-lich