Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
66
Einzelbild herunterladen
 

66 Bischof Bossuets Einleitung

Iahrenach ander vereinigen, und sehen sich gezwungen, zu JahreAErb. der,uthmaßen, daß ihn sein Vater zum Mitregen- "'^r- Geb.' ten angenommen habe, als Themistocleö seinenBrief an ihn geschrieben hat; es mag sich alsodieses verhalten, wie es will, so hat unser ange-nommenes Damm seine Richtigkeit. Nachdemdieser Grund gelegt wowen, so wird die übrigeRechnung leicht zu machen seyn, und die Folgewird sie klar machen. Nach der Verordnungdes Artarerres arbeiteten die Juden an der Her-stellung ihrer Stadt und ihrer Mauern, wie esDaniel vorhergesagt hatte. NchemiaS führteden Bau mit vieler Klugheit und Standhaftig-kcit, mitten unter dem Widerstände der Sama-ritaner, der Araber, und der Ammoniter fort. ^Das Volk nahm alle seine Kraffte zusammen,und Eliasib, der Hohepriester, ermunterte esdurch sein Beyspiel. Unterdessen vermehrtendie neuen obrigkeitlichen Personen, die man demrömischen Volke vorgesetzt hatte, die Spal-tungen in der Stadt, und Rom, das unter denKönigen grosi geworden war, hatte Mangel anGesetzen, die zur Einrichtung einer guten Repu-blik nothwendig waren. Der Ruhm, in wel-chem Griechenland stund, das noch mehr wegenseiner bürgerlichen Versassungen, als wegen sei-ner Siege berühmt worden war, bewegte dieRömer, sich nach ihrem Beyspiele zu richten.zc>2. Sie schickten Abgesandten dahin, die Gesetze der 452»griechischen Städte, und vornehmlich die Gese-tze der Stadt Athen aufzusuchen, die dem Zu-stande ihrer Republik am gemaßesten waren.Nach diesem Muster verfaßten das folgende

Jahr