in die allgemeine Geschichte. 247
zerbrechen, lind das glimmende Tocht nichtan?lö>chen. Er wird die Schwache» und Sündernicht niederschlagen; seine liebreiche Stimme wird siezu sich rufen, und seine wohlthätige Hand wird ihrBeystand seyn. Er wird die Augen der Blinden öss»nen, und die Gefangnen aus dem Gefängnisse führen.Seine Macht wird eben sogroß seyn, als seine Gnade.Sein wesentlicher Charakter ist dieser, daß er dieSanftmuth mit der Gewalt verbinden wird; seinesanfte Stimme wird daher von einem Ende der Weltzum andern gleichsam in einem Augenblicke fort eilen,und die ganze Erde in Bewegung bringen, ohne einenAufruhr anzurichten. Er wird nicht mürrisch, noch«zreuiich seyn, und derjenige, den man kaum kannte,da er in Iudaa war, sollte nicht allein dem Volke Jes.ls,-4.-5-Gottcs zum Bunde, sondern auch den Heiden zumLichte gegeben werden. Unter seiner herrlichen Regie-rung werden die Assyrier und die Ifraeliten nur einVolk Gottes ausmachen. Alles wird Israel, alleswird heilig seyn. Jerusalem ist nicht mehr eine be-sondre Stadt. Sie ist das Bild der neuen Gesell-schaft, wo sich alle Völker versammeln. Europa ,Asten, und Africa werden Lehrer bekommen, unterwelche Gott sein Zeichen gegeben hat, damit si>! den Jes.6o, 1.-.Heiden seine Herrlichkeit verkündigen sollen. Die c.6,^-.,.Erwählten, die zeither mit dem Namen, Israel, ge- c. 62, r. -.nennt worden sind, sollen mit einem neuen Namen ge- ^'nennt werden, der die Erfüllung der göttlichen Ver- c.66,-9.20.heißungcn und ein glückliches Amen bezeichnen wird.Die Priester und Leviten, welche bis auf diefc Zeitaus den Kindern Aarons genommen wurden, solltenkünftig aus den Heiden hervorgehen, vom Auf- M'al.i,»;gange der Sonne bis ?um Niedergänge soll
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