552 Bischof Bossuets Einleitung
mer und die Kaiser wider die noch wachsende Kirchein Waffen gebracht; sie haben den heiligen Stcphcmuögesteinigt, und die beyden Jacobos getödtet, die sichdurch ihre Heiligkeit selbst unter ihnen Ehrfurcht zu-wege brachten; sie haben den heiligen Petrus undPaulus durch das Schwerdt und die Hand der Heidenaufgeopfert. Sie mußten umkommen. So vielBlut, das sich mit dem Blute der Propheten, die siegetödtet haben, gleichsam vereinigte, riefvorGottumRache. Siehe euer Haus soll euch wüste gelas»Mtch. -4, sen werden; ihre Verwüstung soll eben so groß, als^' ihr Verbrechen seyn. Jesus Christus sagt ihren sol-ches ; die Zeit ist nahe. Ich sage euch, daß s)l-Mare.iz/zo. ches alles über dieses Geschle^r kommen wird,und nach einem andern Evangelisten: Dieß GeschlechtLoc.i?, 4-> soll nichr vergehen, bis daß alles dieß geschehe.Die Menschen, die damals lebten, sollten selbst Zeu-gen davon seyn.
Allein wir wollen die Folge von der Provhezeyungunsers Heilandes auch hören. Wie er einige Tagevor seiilem Tode seinen Einzug in Jerusalem hielt, sowurde er von dem Unglücke bewegt, das dieser Todder unglücklichen Stadt zuziehen sollte, und sah sie wei-kue-19,4-. nend an. N>enn du es wüßtest, sagte er, so wür-dest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit, waszu deinem Frieden dienet. Aber nun ist es vordeinen Augen verborgen. Denn es wird dieZeit über dich kommen, daß deine Feinde wer-den um dich und deine Rinder mir dir eine Wa-genburg schlagen, dich belagern und an allen«Drren ängsten, und werden dich schleifen undkeinen Stein auf dem andern lassen, darum daßdu nicht erkennet hast die seit, darinnen duheimgesuchet bist. Hier-