Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
363
Einzelbild herunterladen
 

in die allgemeine Geschichte. 563

Zeit war die Flucht nicht unmöglich ; die Geschichteerzählt uns auch ausdrücklich, daß viele Juden dar-aus flüchteten. Damals mußte man aus Jerusalem ausgehen; das war das Zeichen, welches der SohnGottes den Seinigen gegeben hatte. Er hat auchselbst sehr deutlich zwo Belagerungen unterschieden;eine, rro eine Mancnburg um sie geschlagen xue.seyn würde; alsdann würde für diejenigen, welchesich einschließen lassen, nichts, als der Tod, zu erwar-ten seyn; die andre, wo die Stadt allein mir einem x^c.Heer belagert, und so zu sagen mehr von weitemeingeschlossen, als ordentlich belagert werden sollte;alsdann war es Zeit, zu eilen, und auf die Berge zufliehen.

Die Christen gehorchten den Worten ihres Herrnund Meisters. Ob ihrer gleich in Jerusalem undJudaa viele tausende gewesen sind, so lesen wir dochweder im JosephuS* noch in andern Geschichtschrei-bern daß man einen einzigen bey der EinnahmeJerusalems in der Stadt angetroffen habe. Es istvielmehr aus der Kirchengcschichte***, und durch alleDenkmaler unsrer Vorfahren bekannt, daß sie sich indie Stadt, Pella, begaben, die in einem gebirgigtcnLande nahe bey der Wüste, an den Grenzen von Judaa und Arabien lag.

Man kann daraus erkennen, mit welcher Gewiß-heit sie benachrichtigt gewesen sind, und es ist nichtsmerkwürdiger^ als diese Absonderung der ungläubi-gen

* >lepli. II. 6e bello suä. c. -z. -4. Ubr. VI. VII.^sosepli. lidr, II. c. 2z, 24.

Lu5el,. III. UN. eccl. c. 5. IixixK. Kser. VII. Xs2ar.Lc Ab. äe xonäer. Lc meiUur.