5- Von der Declination. §. 205. 451
2. Einige fremde allgemeine Nahmen, undzwar wiederum:
(1) Solche, welche den Ton in der Biegungnicht verändern, wie der vorder, des-s, die-n;aber die Zlorbeere gehet nach der siebenten. Fer-ner, der Muskel, der Satyr, des — s, Plur.die — n, und vielleicht noch einige andere mehr.
(2) Solche, welche im Plural den Ton aufdie vorletzte Sylbe ziehen, welche alsdann gedehntwird, und welche im Plural Statt des bloßen nein en erfordern. Dergleichen find der Kamerad,des V.amerads, Plur. die L.ameräden; inglei-chen alle Lateinische auf ein unbetontes or, welcheim Plural ein gedehntes 0 bekommen: der Pro-fessor, des Professors, Pl. die Professoren. Soauch Amor, Pastor, Canror, Recror, Assessor,Credicor, Infpeccor, Reformator, Senior,Senator, Prior u. s. f. Ist aber das or betont,wie in Caftvr, so gehen sie nach der ersten.
z. Einige eigenthümliche Volksnahmen, derenletzte Sylbe unbetont ist.
Der Baier, des —s, Pl. die—n; im Ober-deutschen auch nach der vierten.
Der Barbar, wenn es ein Pferd aus der Bar-barei) bedeutet, des — s, Pl. die — n. Aberder Barbär, ein' barbarischer Mensch, gehetnach der vierten, des — en, die — en.
Der Bulgar, des — s, d-e — n; auch nachder vierten.
Der Nasser, des — s, die — n.
Der^Tleger, des — s, die —n; beyde auchnach der vierten.
Derpommer, des — s, die — n.
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