7IO I. Th. 2» Abschn. 6. Kap.
2. Mit Nebenbegrissen.
a. Der Perjonlichkeit, rver.
b. Der Identität; schwächer, selbiger; star-ker, derselbe; und noch starker, eben der-selbe, einer und eben derselbe.
c. Der Vergleichung, solcher.
Es gibt noch einige Pronomina-dieser Art, wel-che aber im Hochdeutschen theils veraltet sind, theilsunter die niedrigen Ausdrucke gehören. Veraltet istssrhaner, für selbiger, derselbe; Oberdeutsch istder gleiche, und niedrig, der nähmliche odernehmliche, beyde für derselbe. Das letzte klebetauch sonst guten Hochdeutschen Schriftsteilern ausdem gemeinen Sprachgebrauche sehr häufig an, diesich doch dessen sorgfältig enthalten sollten , weil esbloß unter dem großen Haussen Ober - und Nieder-deutschlandes einheimisch ist, und sich erst in denneuern Zeiten in die Schriftsprache eingeschlichenhat. Ein feines Gehör wird bey ein wenig Auf-merksamkeit das Niedrige, welches diesem Worteanklebet, gewiß nicht verkennen. Es ist auch nichtdie geringste Ursache vorhanden, es dem gleich be-deutenden derselbe vorzuziehen, da es nichts mehrsagt, vielmehr noch um eine Sylbe langer ist. Esist übrigens aus dem Umstandsworte nähmlichconcrestieret, welches weder von nsmpe, noch vonFlomen, noch von nehmen abstammet, sondern un-streitig von Nahme, daher es richtiger nähmlich,als nehmlich, geschrieben wird.
5. Relative Pronomina.
Me Erklü- . §. Diese führen einen ganzen Saß auf ein'lin'ung. in dem vorher gehenden Sahe genanntes Subjectzurück, es mag nun durch eines der vorigen Deter-
mina-