Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
839
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Von dem Verbo. §.4zz. 8^9

Ausgehen, in allen intransitiven Vedeutuugcü seyn; ausierwenn es ein Aufhöre!! bedeutet, er hac ausgegangen. OhneOrt und Absicht sollte es gleichf.M haben bekommen, wir ha-be» den ganzen Tag gegangen; Mi» auch hier ist seyn üb-licher.

Auegleiren, seyn.

- Anshalcen, auch transitiv; Aushängen, Ausharren,Aushöhlen, Aushören.

Auskeimen, einen Keim treiben, seyn.

Auskommen, Auskriecken, Auskauft», seyn; außer wenndie beyden letzten ein AuflMcn bedeuten.

»Auslerne». Wenn man dessen ungeachtet ein aNsgclern-ter Junge sagt, so stehet auslernen, wie ehedem, noch s«rauslel'ren.

Auslöschen, seyn; auch transitiv.

* Ausrauchen, aufhören, Ausreden, Ausreichen.

Ausreisen; er ist ausgcreisec, aber er har, d.i. aufgchöret.

Ansreissen, seyn, auch transitiv.

Ausrcireu: er- ist abgeritten; er hat «uogcritren, aufmimcr ausgehöret.

Ausrinnen. Ausruek'cn, Ausschicsien.

"Ausrufen, auch intransitiv; Ausruhen, Ausschlafcn.

Ausschlage». I. Er hat ausgeschlagc», den ersten Schlaggethan; das Pferd hat ousgcschlagen; die Nhr har aus-geichlagen. 2. Die Bäume, die Rnsspcn sind ausgeschla-gen, er ist am ganzen Leive ausgcschlagen; die Rrankheicist in ein Zieber ausgcschlagen; die Sache ist gur ansgc-schiagen.

Aneschlicse», Ausschlüpfen, sey».

Ausschmelzen. 1. DasFerr ist auegeschmolze». 2. Da»Bley h»'.c ausgcschmolzc», aufzchöret. Auch transitiv.

Ausfchrctten, seyn.

»Ausfchweiftn, am häufigsten haben; Aussehen, Aussttzen.

Aussparzicrc», Ausspriesien, Ausfprossen, Ausspringen,aber, sie haben ausgesprungcn, d.i. aufgehöret.

Ausstehen. 1. Er ist aus dem Marke, oder mit N?aa-ven, ausgestanden; auch häufig haben. 2. Er bar die Jah-re ausgestandcu.

Aiissteigen, Auestcrben, ?lusstreichen, Auestreisen, sey».

»Auestürmen, Austanzen, Ausroben, Ausrrabcn, Aus-krage», betragen,

G?S 4 Ausrrcre»,