zu verwechseln, auch findet sich solche unsiunige Be-hauptung nicht in der angeführten Stelle des Verf.eine Antwort hierauf ist also völlig unnöthig. Einanders aber ist die Frage, geschahe» ^vunderzum Beweise einzelner Lehren? und so unbe-greiflich auch dieses dem Layen sein mag, so ist esdoch nichts weniger wahr. Zu den Säzzcn der Ver-nunft lieber Iannes! bedarf es wohl keiner Wun-der. Zu allen Sazzen der Ueberzeugung noch weni-ger. Wirst du den Saz des Widerspruches; denSaz des zureichenden Grundes; den Saz, vonMöglichkeit und Wirklichkeit; und endlich den Saz,daß nicht jeder, der sich für einen Critikcr ausgibt,auch deshalb ein Crititer sei, besonders wenn er einLaye ist, je bezweifeln? wird es mit dir nicht jedervernünftige Mann, ohne alle^vunder glauben?Daraus folgt, daß die ganze Moral, alle Erkennt-nisse der Mcnschenpflichten, welche ohnehin Kin-der der menschlichen Bedürfnisse und gemachterErfahrungen sind, daß die Religion mit einem Wor-te, welche die Beförderung der Sittenlehre, undder nur aus ihr einspringenden Glückseligkeit zuihrem Gegenstände hcss, keiner Wunder bedarf.Wozu sollen sie also geschehen sein? Das sagt uns
Moses