Auf alle Sähe ist dieses freilich nicht anwend-bar, lieber Ianneo! aber auf alle, wo die Er-fahrung belehrt, daß Mhigkrit und Wirklichkeitsich vereinbarten, und so ist es mit obigem Sahe desLaycn. Die Vernunft lehrt, daß sie derAufkla.-rung fähig war, die Erfahrung beweist, daß sienicht nur es zu thun fähig war, sondern es auchdeshalb wirklich gethan habe.
„Sollten sich nicht, sagt der Laye weiter:„in der mosaischen Religion Wahrheiten fin-„den lassen, welche so frühe, selbst unter»aufgeklarten Nationen nicht angetroffen„werden?" Wenn dies der Fall wirklich wäre,lieber Iannes! warum führte denn der Laye zumBeweise seiner Hypothese nicht eine solche Wahrheitan? diese Frage muß derjenige beantworten, dersie aufwirft, oder sie wird zu einer elenden Hypo-these, weiche keine Aufmerksamkeit verdient, wellsie mit gar nichts nntersiüht ist.
„>varinn, dies möchte der Laye gern wissen,„warum üben sich die Dcisten (dazu rechnet er„auch den Verf.) nicht an Jerusalem :c." Ver-muthlich i) weil es von einem jeden abhängt, sichzu üben woran er will, und am wenigsten von einemC s Orbi-