für das neue Pfand Ihres Andenkens, ich meyne,Zhr Buch über die geschnittenen Steine, gewähre,^ch will mich noch heute , etliche Tage lang, aufsLand begeben, und da soll eö, nebst derUeberseßungder Caylußischen Abhandlungen, meine Lcctüre seyn.Sie demüthigen mich in der That, wenn Sie vonmir ein Urtheil verlangen: Ich bin in den Alterthums?Wissenschaften viel zu fremd, habe niemals Gelegen-heit gehabt, etwas wichtiges zu sehen, ißt wenig Zeitdarüber zu studiren, oder nachzulesen, und ausserdemjenigen, waS Sie, WtNkelMaNN, Ll'ppttt undLeßlNg davon geschrieben haben, wenig im Gedacht-nifse: indessen will ich Ihnen das , was mir meineEmpfindung saget, sie mag wahr oder unwahr reden,mit der Freymüthgkeit entdecken, die sich freund»schaftiiche Seelen schuldig sind.
Noch kann ich Ihnen zuschwören, daß ich vonder ganzen Sündsiuth der neuen Meßschriften nichtsals den EataloguS gelesen habe. Ein KreiSeinneh-mer ist diese ganze Zeit über, wegen des VorbeschiedSund der Einrechnung, ein geplagtes Thier, und mußsietS auf der Expedition schildern, et üc ms lsruz-Ait Apollo. Denn am Ende habe ich, nach dem,was Sie mir schreiben, mehr dabey gewonnen, alsverlohren. Daß die Wespen schwärmen , kann ichmir vorstellen, denn diese wollen nicht gesiöret seyn :aber wer so viel Muth und Kraft hat, drunter hin»ein zu schlagen, der kann sich für Beulen rächen, diesie ihm anzubringen suchen. Glückliches Talent, werdabey sich immer gleich bleibt, und ein kaltes Geblü-ts behalt! man hat den gedoppelten Vortheil, daßE s man