Meynung abgehen, muß ich e6 mit Dank erkennen,daß Sie mich unterrichtet habe^. Ich mag die Stim-me der Wahrheit allzugern hören, und bin in dieserAbsicht gegen niemand strenger, als gegen mich.
In der Geschichte des Verstandes ist S. 3c>. einDruckfehler eingeschlichen; es sol! heißen : die theilsnoch die Bewunderung der Nachwelt verdienen. Die-ses wird auö dcmArion klar; von dem Sie mir er-lauben, eine Stelle aus des HerodotUs I. 2Z.anzuführen: ^/ov«7^v Ivl>,^//v«7civ —so^«^colovT'aT'T 5SV?ÄV L^vs? il^l/^a^,
^X/^jZoV TZ'sÄ'T'oV «VZ-0Ä77Ü)V, ?c^v >s/^!^5 /'^/-t5!-, A'otts-
o'avT'oe 55 övo/^oco'av?«, ^ ^-^«^«VT-A xv xo^v^.
Ihre Bibliothek ist für mich unterrichtend und an-genehm, und ich glaube, diese Wirkung wird sie aufjeden unpartheyischen Leser thun. Sie haben derWelt mit offener Stirne Wahrheiten gesagt, die nurhier und da ein Eremit in der Zelle dachte, und siewieder verschluckte, weil er sich nicht für autorisirtgenug hielt, den prächtigen ActeurS den Larvenkopfabzuziehen, denen man so oft zugeklatscht hatte. Waswerden die Berliner zu der Beurtheilung der Dden sa-gen ? Man muß ihnen die angelöthete Mythologieund die allzumerkliche Kunst ansehen. Der MaguSaus Norden hat mich belustigt; ich habe die Kreußzü-ge deS Philologen mit den sinnreichen Holzschnitten,und die Paste des SokrateS neben die Weissagungendes NostradamuS und Merlins gestellt. Glücklich,wer erweckt ist, in die hohen apokalyptischen Geheim»niste hineinzuschauen 5 aber das ist für unS Laien nicht.DerBerlinischeZeitungSschreiber ist vermuthlich widec
Ihre