Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
Seite
195
Einzelbild herunterladen
 

^ ^. ^ lyz

lung ward mir zuerst mitgetheilt, und ich konnte balddarauf das einstimmige Urtheil aus der Ienaischendagegen schicken. Ueberhaupt kenne ich auch unterunsern hiesigenGotteSgelehrten keine Kehermacher, undder Herr Superintendent ist sanftmüthigen Geistes.Da die angegriffenmGelehrten ein kluges Stillschwei-gen beobachten, fallt der Angriff selbst leichter in Ver-gessenheit, als wenn man eine klügere Antwort, ihre?Verfassers wegen, aufgehoben hatte ^ und ich irre michsehr, wenn eine weisere Macht nicht schon Frieden undStillschweigen geboten hat.

Ich freue mich schon im Geiste auf ihre Schriftvon geschnittenen Steinen. Hütten wir hier nur de«ren mehr auszuweisen. Unsere Anstalten alles öffentlichzu zeigen und gemeinnützig zu machen, verdient auchEw. Wohlgeb. öffentlichen und besondern Beyfall.wenn Sie das Schreiben an den Churfürsten noch ab«gehen lassen wollen. Ich habe auch für die Nachkomsmen Sr. Durchl. gebeten, niemals die Gallerien zuIhro alleinigenGebrauch versperren zu lasten, denn ichhatte bey Antretung meines Amtes das Vorurtheil ei-nes vornehmen Mannes zu bestreiken, welcher meynte.grosse Herren müßten etwas für sich allein voraus ha«den, und solche Gallerien nicht jedermann sehen lassen.Welchen guten Eindruck machte nicht letzthin unsereöffentliche Gemäldeausstellung auch bey angesehenenMarktleuten, da jene gerade in die Zeit des Jahr-markts fiel! Wie soll sich sonst der Geschmack in allenManufakturen ausbreiten, wenn dem sogenanntenN s meinen