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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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größten Theil e), und theilen sich noch imfev eigenenNamen in besondere Völkerschaften d), ob sie gleich alle-sammt Sweven e) heissen. Daö Kennzeichen der Na-tion ist, daß sie das HaÄ flechten, und in einen Knotenknüpfen f). So werden die Sweve>« von den Germa-nern unterschieden; so ihre Freygebornen von Knechten.Bey andern Völkern g) geschieht dies?, es sey wegen ei-mger Verwaiidschaft mit Sweven, oder welches oft derFall ist, aus Nachahmung, nur selten, und in der fu-gend. Die Sweven tragen ihr struppiges Haar bis insgraue Alter rückwärts, auch oft über den Scheitel gebun-den h). Die Edlen haben es zierlicher: so sorgfältig sindsie für «Schönheit; aber in Unschuld. Denn nicht, umzu lieben, oder geliebt zu werden; um grösserer und

schreck-

c) Al!c Länder die£* lind jenseits der Ostfte, und zwkschen der Elbe, Wnchscl und Donau .

6) Tacitus kennt die wenigsten von der großen Menge:selbst von den Langobarden, den berühintesteir nebenden Scmnonen, weist er nur sehr wenig.

H) Der Vnndcsname, den alle zu dieser Coufvecration

gehörige Völker führten,f ) g) Gewiß hatten die Sweven ein ausserliches Kenn-Zeichen, wodurch sie sich von andern deutschen Löl-kersch^Aen unterschieden: aber ob dieß das eigentli-che Kennzeichen, der Sweven war ?• Bergt. Scnecai24sten Brief und cbend. vom Zorn III. 26. Mac-tial X'. zMeS Epigr. Iuvcnal izte Sat. V. 165.

I) 1?.. GW Ital, 11, V. 77. ff.

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