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C. C. Tacitus von Deutschlands Lage, Sitten und Völkern : Mit erklärenden Anmerkungen, einigen Ausführungen udn Abhandlungen, und einem geographisch-historischen Wörterbuche / von Johann Heinrich Martin Ernesti, öffentlichem ordentlichem Professor an dem Herzoglichen akademischen Gymnasio Casimiriano zu Coburg
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192
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dem edlen Geschlechte des Marbod und Trud: ißt dul«den sie auch Ausländer. Aber die Könige d) haben ihreMacht und Gewalt durch das Ansehen der Römer &)..Selten unterstützen wir sie mit unseren Waffen, öfteresmit Gelde.

Brey

unterscheiden, Mit er an einem Orte, da er der,nigc gedenkt, hinzusetzt: so weit die Deutschen Königehaben oder regiert werden. Er wußte, daß nichtalle Heerführer, oder Generale, nach unserer Art zureden, Regenten des angeführten Volks waren. Beydem Marbod verhielt es sich so. Er regierte seinVolk, und die römischen Kriege, nebst den gläckli-chen Eroberungen und Siegen, haben ihm ohne Zwei-fel das beständige Regiment verschaft. Nur die An--massungen und der Mißbrauch seiner ihm ftty'willigzugestandenen Macht gegen die Dctitsche Freyheitstürzte ihn. Vcrgl. Tacitus Annal. II. 45. 46. und62. folg. Vellcj. Paterc II. 108.

e) S. z. E. beym Tacitns Annal. II. 6z. XII. 29. und zo.