da unter uns keiner das Glücke habenwird/ diesen Tag noch einmal zu erle-ben. Ich habe also auch einen Beytraggewaget. Ist er nicht also beschaffen,wie er wohl hatte gerathen sollen: Sowird man doch meinen reinen Willenvor die That auslegen, wenigstens ha-be ich so viel gethan,als ich gekonnt ha-be. Hiervon wird niemand leichtlichbesser urtheilen können, alö rechtschaff-ne und erfahrne Kunstglieder. Diesen,
absonderlich aber Ew. WohiedlM,überreiche ich selbigen zu einer geneigtten Aufnahme. Erhalte ich nur so viel,
daßJhneN mein Unternehmen nichtgantzlich zu wider gewesen, so werde ichdiese Gefälligkeit mit gebührendenDanck erkennen, und mich eifrigst be-mühen allzeit zu verharren
Cw.Wohledlen, VoraOtbaren
und Kunfterfahrnen,Minen Hochgeehrten Herrenund Freunden, 1
»74°. IDicnstbegi'enzer ,*
Christian Friedrich Geßner.
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