Vorrede.
ersten Theil übergangen habe. Und ich glaube,wenn eine gütige Aufnahme dieser beyden Theileuns mit der Zeit m einet neuen Auflage ermun-tern sollte/ daß ich alsdenn noch unterschiedlicheeinzurücken nöthig haben würde. Hernach habeich einige Reichsabschiedeund Buchdruckerord,nungen/ welche denen Buchdruckern von hohenPotentattN/Kapsern/KönigenChurfürstenFür-steN'UndHerren ertheilet worden sind, angehängt.Und dieses habe ich deswegen gethan/ damit mansogleich mit einem Auge übersehen könne/wasin dem vornehmsten Orten von Teutschlanokunstge bräuchlich sey. Vermuthlich wirb dieseBemühung anch den Nutzen haben, daß man sichbey streitigen Fällen darinnen Raths erhohlenkan,wie weit dieser/oder jener Punct, Rechtenssey. Ein PlStzgen Raum verführte mich/ daß ichdes Herrn Paul Paters Fragen von der Buch,druckerey angehänget und mit Anmerck ungen be,gleitet habe. Diese Dissertation hat man bis-hero bey nahe mit allgemeinem Beyfall aufge-nommen. Wie weit aber selbige einen Beyfallverdiene,wird hoffentlich aus meinenAnmerck-ungen erhellen. Nach diesen allen folgt ein wohl*eingerichtetes und vollständiges Register überbeyde Theile zugleich. Weil ich aber glaubte in?Erkänutnis der Buchstaben alleinewürde einemLehrbegierigen nicht viel hetffen/ wenn e? nichtauch gantze Wörter und Redens-Arten vor Au-gen bekäme/ so bin ich lange mit mir zu Rathe ge-gangen, was ich hierzu erwehlen sollte. Und sie-he da/ich gerathe unvermuthet auf das in vieleSprachen übersetzte Vater Unser, schließ sei*
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