von einigen Bl'chdluckeltt. 19
noch unerzogen. Sein Jnsigne ist Das gewöhnli'chsBuchdrucker-Wappen mit beygesetzten Nahmen I.W. H. P. Siehe Tab. ll.
lLmanuel Friedrich Haepeter, Buchdrucker zuFriedrichs Gmdc, trat zu Gchleusingett den z.Junii 170z. an das Licht der Welt. Nachdem er sich nunzu Erlernung der Buchdruckerkunst in Schulen dar-zu vorbereitet, so trat er die Lchre 1716. bey seinemHerrn jVater Jacob Harperern, Buchdruckern inDreßden, an, nach Verlauf derftiben und da^aufer-folgten Lossprechung im Jahr 1721. begab er sich indie Fremde, postulirte noch selbigen Jahres bey ei-ner löblichen Gesellschafft in Nürnbero. Nach sei-wr Zurückkunfft verheyrathete er sich ^729. den r 4 .Novembc. mit Jungfer Johannen Ro sittc», HerrnMichael Haupts, Königl^ Pohln. und Churfürstl.Sacchßis. Equipage Lieutenants bey VerArtiIlerie,Toch-ter, in welcher Ehe er vierKinder erhalten hat, nemlich:1) Jacob Friedrich, 2 ) Johanna Lhristiana, ?.)Friedrich Samuel, 4.) Johanna Lhristina, welchebeyden letztern bereits wieder gestorben sind. ImJahr 1735. übernahm er nach seines Herrn BrudersTod, Johann Valentin Harpecer«, hinterlasseneBuchdruckerey, welche er 1733. gantz neu aufgerich-tet hatte. Sein Jnsigne ist das ordentliche Buch-Drucker-Wappen mit seinem dazu gesetzten NahmenE. F. HP.
Erfurch.
Daß die Buchdruckerkunst gar zeitig nach Erfurthgekommen sey, hat bereits Herr ^.esier p. 52. ang?-mercket. Er führt ein Buch an, welches daselbst*489. gedruckt worden, wobey sich aber der Buch-drucker nicht genennet hat. Um das Jahr
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