yi R urygefasste Nachricht,
bey Herrn Hellernlin Condition gestanden hat. ImJahr i7iK. wurde er von dem ehemahligen Bürger-meister und Hof-Bnchdrucker, Herrn penzoldnachHildbnrghausen verschrieben, allda er anch am an-dern Pfingst- Feyertage sein Postulat verfchencket hat.In eben gedachtem Jahrs umMichaelis reiseteer ftr-ner ab, besuchte nicht allein unterschiedene vornehmeStädte, sondern hat auch unter denenselben mancheCondition betreten; Im Jahr i$2i„ bekam er vonseinen Eltern Nachricht, daß sich dieselben, wiederumnach Halle gewendet,deswegen gieng er zurück selbige zubesuchen, und kam daselbst um Michaelis an, da sieihn nun in einigen Jahren nicht gesehen hatten, soverursachte ihnen dieses eine fonderbahre Freude, undohngeachtet er willens war, sein Glück ferner in derFremde zu suchen, so beredeten sie ihm vielmehr da-'zu, daß er seine bisherige Freyheit der Jugend mit demvergnügten Bande eines glückseeligen Ehestandes ver-tauschen muste. Und das geschahe im folgenden 1722.Jahre im Febr. mit Jungfer Magdalenen Caeha-ritten, Meister Hans Caspar Rasters, weylandBürgers und Schumachers in Glaucha vor Halle,jüngster Tochter, aus welcher Ehe zwey Söhne, dieaber wieder gestorben, und drey Töchter gezeUgetworden sind, davon noch zwey am Leben, nemlichChristl'na N^agdalena, und Dorothea Regina.Im Anfang des 17ZZ Jahres am 25. Mark, warddiese erstere Ehe durch Gottes Hand getrennet, wor-aus sich derselbe zu Ende des gedachten Jahres zum an-dern mal verehiichts mit Jungfer Johannen Go-phien, weyland Meister Rretschmars, Bürgers undSchneiders zu Halle, jüngster Tochter, welche aberin folgendem Jahre.1754. den 5. Ocrov. nebst einem