von eim'gen Buchdruckers. 75
ckerey schon von sehr vielen Jahren her eigen. Diebeyden Brüder Johann und Heinxtch Sterne, nebstdessen Herrn Vater Johann Geexn, haben eben da-selbst diese Kunst mit Ruhm getrieben, und sich beyjedermann damit beliebt und angenehm gemacht. Undwer weiß nicht, daß dieses Geschlecht schon seit hun-dert Jahren unter der glorwürdigsten Regierung desKaysers ^erdmandus III. in den Adelstand erhoben^und mit solgenden Wappen, auf sie, und ihre Nach--kommen begnadiget worden sey? In dem Schild ste-het der halbe Mond und auf drey Pyrannven dreySterne; Auf dem gekrönten offenen Helm halt eineHand zwischen zwey Flügeln ebenfalls einen Stern.^
Unten drunter ließt man hier Tab. XI. Cornelius
Johann von Stern» Endlich muß ich nochanmercken / daß in Lüneburg. bereits 1493. die edleBuchdruckerkunst Sitz genommen habe. Der Buch-drucker, so uin diese Zeit daselbst gelebet, hieß Ao-hannes L.uce. Siehe fUfjern p. 5$.
N^agdeburg.
Allhier hat may schon 1491. gedrucket, wie HerrL.eflev p. 59. aus einem daselbst gedruckten Buchdarthut. Um das Jahr 1521. lebte daselbst Mar-chias Gl'stcke, welcher in seinem Jnsigne eine G«Z-gend führet, worauf man von weiten einige Thmneauf> hohen Felsen erblicket; Unten sitzet Christus undübergiebet einem Engel ein versiegeltes Buch; Aussenherum stehen die Worte : Verbum Domini niattetirzceternum*.. Matthäus Gtfeke, Siehe Tab. XII».
Chrisü'anL.et?erecht Faber, der altere, tratin deeChur-Sachsischm Stadt Radeberg , ohnweit Dreß--
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