Teil eines Werkes 
Theil 2 (1740) Die so nöthig als nützliche Buchdruckerkunst und Schriftgießerey
Entstehung
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vsn einigen Buchdluckettt. 99

ehlichte er sich 1650. mir Helena Clara Gchucherm.Worauf seine Eltern ihm und seinem Herrn BruderJohann Andreas die von Jeremms Dümlern er-kaufte Buchvruckerey 1652. übergaben. lVolfgangwüste gar bald die Erde wieder kauen, nemlich 165 5.Siehe dessen Bildnis Tab. xv. C. Nach dessen Todsetzte

165?. Johann Andreas, dessen Bruder, die Dru-ckersy fort, unter dem Namen: jjoh&tft Andreasund LVolfganZ iLndrers, des jungern, seel Erben.Diese Vereinigung dauerte aber nicht länger, als bisdes letztern Sohn

1675. VOslfgang Msrky im Stande war derDruckerey vorzustehen. Er trennt? sich al-o von sei-nem Vettern, undführte selbige vov sich alleine, biser sie wieder verkaufte, und den Buchhandel alleinetrieb. Zum Jnsigne hatte er ein Buch, darauf eineSchreibfeder lisgt, mit dem Handelszeichen, auf ei-nem mit Wasser durchströmten Erdreich. In demWasser schwimmen ein paar Endten. Neben herstehet eine Jungfer mit einem Zweig voller Granatenin der rechten Hand, so mit der Lincken gegen dieaus der Wolcken strahlende Sonne zeiget. Zur an?dern Seite ist wieder eine Jungfer, welche in der rech-ten Hand eine Lampe, in der Lincken aber einen Zettelhalt, woraufdie Worte stehen: Misericordia Domminon habet finem; Auf der Erde liegt noch ein Zettel aufwelchem die Worte zu lefen: In ibloDeospesnostraqnica Dessen Bildniß. Siehe Tab. XV. E.

1699. kaufte Johann Grnst Adelbulner dieseDruckerey an sich. Er ist 1665. den 14. Jan. gebohren,und eines Hochedlen Raths daselbst Assessor gewesen.Er ffchrte in seinem Wappen ein Kleeblat, auf dessen

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