ii2 Rueygeßjsste Nachricht,
daselbst gedruckt ^.ejser 9.61. Wie aber vle^>ucy-drucker auf einander gefolget kan ich nicht sagen.Ich muß mich begnügen lassen/ daß ich von folgendeneine Nachricht geben kan:
Hieronymu»L.eny, beschritte diese Welt im Jahr»696. den «3. April zu Erfurch, einer uralten grvs»sen und berühmten Churmaynylschen Kauf-undHandelsstadt in Thüringen Sein Herr Äater.war Jacob L.eny, Bürger und Gärtner daselbst:die Mutter Lacharina, eine gebohrne Creuybt rgertn,der Großvater aber Herr Orrc» L^eny, weylanvBürgermeister in der deö heiligen Röm. ReichsfrepenStadt Vl?inshelm;die nunmehro entschlaffen sind :Im Jahr 17» 1. und zwar im Monat May machtederselbe bey Herrn Johann -Heinrich Groschen zuErfurth den Anfang zur Erlernung der Buchdrucker-kunst, welche er im Monath Decembr. des 1715. Jah-res glücklich zu Ende brachte.
Nach überstandener Lehrzeit trat derselbe noch in.ebendiesem Jahre seine erste Reise nach Leipzig , unddie erste Arbeit bcy dem damals noch lebendenHermJohann Heinrich Richtern an; von wannen erzwar im Monath Julio 17*7. nach «Berlin in dieKönigliche Preußische und Churfürstliche Branden-burgische Hof-Äuchdruckerey zu dem damaligenHofbuchdruckerherrn Güßmil^ verschrieben wurde:Alldieweilen er aber daselbst an Herrn GorchardSchlechrigern, der Königlichen Preußischen So-cittät der Wissenschafften Buchdruckern, einen redli-chen Landsmann antraf, so gieng er mit Vorbewustgedachten Herrn Güßmilchv bey demselben in Arbeit,in dessen Ofsicin er auch noch selbigen Jahres 1716.sein Postulat verschenckte. Nach anderthalb Iah«
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