von einigen Buchdru<Iet!tt. s 1 7
nat Spes, Hofnung läßt nicht.zu schänden werden^ Rom.V. 5.
Johann Caspar Memmel wurde in der hochfürst«lichen Neswentz und Bergstadt Gulybach 170z den24. Sept. Äs am Tage Matthäus von bürgerlichemEltern gebohren, wie dann sein fei. Vater MartinZNemmel, ein ehrlicher Meister des Küffner oderBüttner HandwerckS gewesen, der ihm aber, als er9 Wochen alt war, aus dieser Zeitlichkeit entrissenwurde. In feiner Jugend legte er den Grund zu denenStuoiis in feinemVaterland und übte sich so wohl in derVocal - als Instrumental Music, daß er auch alS'Alumnus 2. Iaht die Stelle in seinem Vaterlande ver-sahe nach derHm-v kam er dewhalben durch grosseGön-ner nach R.?genfpurZ, da er dann auf dem berührn*ten Gymnasio Poetico als ein Alumnus angenommenwurde, wobey er gedachtes Gymnasium besuchet.And gesonnen war, seine Studien noch weiter forezusetzen. Jedoch auf Zureden vernehmer Gön--ner und Vater der Stadt änderte erfein Vorhaben, und erlernete die Buchdruckerkunstbey Herrn lSorrlieb Seiffart, welcher damals desHerrn Johann Conrad Peeyens Druckerey an sichgekuuffet hatte. Nach geendigten Lehrjahren hat erauch bey selbigem sein Postulat verschencket, vondannreisete er in die Fremde, und kam hernach 172?.wieder zurück nach Regensprug und conditionitte beyHerrn Hieronymus L.eny 1. Jahr. Endlich kam erzu dem sel. Johann Georg Hofmann, Rathsbuch.^druckern, und verblieb auch nach dessen sel. Tod beyder Hinterbliebenen Wittwe, welche vorhero schonlange Jahre blind gewesen, die ihm also die Buchdru-
ckerey nchft dem.Verlag käufflich überlassen hat.
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