von einigen Buchdruckern. 127
chcn aufhalten, bis er endlich den 9. May in der König -"uchen Residentz-Stadt Stockholm ankam, wohin crvon dem Königl. Ant. Arch. Buchdruckerherrn Ju-lius Georg Maechia, verschrieben war. Bey er-'wehnten HcrrnM.nrhla conditionirte er alSdenn einezeitlang treu und redlich. Als aber derselbige i7.' 6.ven13. Jan. mit Tod abgegangen; So fügte es sich,daß er desselben Officin als Factor so lange rühmlichvorgestanden^ bis er 1717. den 2. .Junii des gedach-ten Herrn Matchia nachgelassene Frau Wlttwe zuseiner ersten Ehegattin erwehlet, und mit derselbenauch ihres Qmn Ehemannes hinterlassene Buchdru-ckerey internen eigenthümlichen Besitz erhielte, weicheer nachdem sehr vermehret, und sowohl eingerichtethat, daß sie nun die schönste in Schweden ist. ImJahr *72i. den 2. Martii wurde dessen erste Ehe-gattin, mit welcher er christlich, friedlich, und sehrvergnügt gelebek hatte, durch einen seeligen Tod vondieser Welt, ohne hinterlassene Kinder abgefordert.Nach Verlauf eines Jahrs , nemlich 1722. den 5.Junii verehlichte er sich zum andernmal mit seiner Le-tzigen Ehegattin, eines berühmten Kaufmanns tu-gendsamen Jungfer Tochter, mit welcher ihn GOttmit 5. Kindern geseegnet hat, von denen ein Sohn, deezum Studiren gehalten wird, und zwey Töchter an-noch am Leben sind. Er hat auf seinen Reisen vieleGefahr und Verdrießlichkeiten erlitten, wovon er dochallemalwunderbarlich errektetworden; zu dessen christ«lichen Erinnerung hat er sich den schönen Trost-Spruchaus dem 7z. Psalm v. 23. Das ifi meine Freude,daß ich mich zu GGre halte, und meine Zuver-sicht seye auf deu H>Lrrn HErrn, zu seinem Sym-bolo auserkohren. Die auf seinem eigenen Verlag
gedruck-