wohl eittgenchteeett rvöktexbuchs. r9Z
Schriften, welche die alten Buchdrucker zu D -er-funden haben, die hernach der Mühmte MdusManlirius viel verbessert har Und in neuern. Zeiten hat mau noch mehr Fleiß und Zeit AMfverwendet. Cs ist bekannt, daß nian bey Nahedurch alle Arten der Schuften eine WtiquäHclfthat. Man hat Sabon-Anciqva, grob und 1 kleinMissal Antiqua, grob und klein Canon - Annqva,grob und klein Doppelnüttel Antiqua, doppelcireroAntiqua, fette Text Antiqva, doppelmitrcl Anti-qva, Tertia Antiqva, grobe und kleine mitte! An*tiqva, tertia Antiqva, grobe und kleine mitl- l An-tiqva, grobe und kleine cicero Antiqva, corpusAn-tiqva, Borgois Antiqua, petit Antiqva, Perl An-tiqva,Colonel Antiqva, Nomparel Antiqva. Diesealle kan man auf unsern Schriftproben im erstenTheil sehen.
Artlc^elsbriefe, werden die Innungen, Statuta undFreyheiten genennet, welche denenPraseßionen vonObrigkeiten gegeben werden, wie sie sich bezeigen sol-len, und dieses darum, weil sie in Artickeln abgefaßtsind. Ein Hochedler Magistrat der Reichö-StadtNürnberg hat 1673. die Am'culsbriefe der Buch-druckec daselbst aufK neue erlautert^
Am'cul, Satz/ Stück einer Rede nach welcherder Jnnhalt derselben abgetheilet wird, sonst auchCapitel genannt.
Aufdmgen, heißt man diejenige Handlung, da maneinen Lehrjungen, wenn er seine Probe einigeWochen ausgestanden, und aus einem reinen undkeuschen Ehebette erzeuget, welches er durch be-glaubte Zeugnisse darlegen muß, zu einer Pro-ftßion an-und aufnimmt, und gehörig einschreibt.
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