i96 Fortgesetzter Versuch eittev
Figuren und Bildern der Thiere sowohl, als an-verer unbelebten Dinge, ausdrücket. Diese Artzu schreiben sollen zuerst die Egyptier ohngefehr umAbrahams Zeiten erfunden haben; Sie ist abernicht öem gemeinen Mann, sondern nur ihren Prie-stern bekannt gewesen, als welche sich einer so dun-ekeln und geheimen Schreibart nur in denen ihrenGötzendienst angehenden Sachen sonderlich darumbedienten, damit einestheils die Geheimnisse, odervielmehr Thorheiten, ihrerNeligion von einem ver-schlagenen fürwitzigen Leser nicht so leichte könneverstanden, verrathen unv verlachr werden, anderntheils damit sie denenjenigen,die ihre Sprache ver-stunden, mit wenigen viel möchten bedeuten können.
2)lech,ÄescheVlech, ist ein Instrument derSchrifft-giesser, welches sie bey dem Justorio gebrauchen,um damit die Höhe des Kegels und Linie, so derBuchstabe haben soll, zu besehen,
23Uch, Gießblech, braucht der Schrifftgiesser beyGiessung der Buchstaben damit das überflüssigeZeug darauf fällt, welches er mir dem Gießioffe!aus der Pfanne genommen. Siehe Tab. IV. p. h
Bleyrvage, ist ein Werckzeug, wodurch die Flach»eines Bodens, oder anderes Dinges gerichtet underforschet wird. Selbige zu verfertigen brauchtman ein Bret ohngefehr eines Fusses lang, welchesalso zugeschnitten, daß es einen gleichseitigen Trian-gel vorstelle, an der einem Spitze desselben ist einefeine Schnur befestiget, an welcher ein Bleyge-wicht hänget, aus dem Punct, wo die Schnur halt,ist eine Linie auf das Vrct dergestalt gerissen, daßsie mit einem geraden Winckel ans Die gegen über-stehende Seite des Brets falle. Wenn nun mit
dis-