Wohl eingerl^eetett rvörterbuchs. 209
L.öfer, oder Lauftet ist der Stein bey den Mahlern,so mir der Hand geführet wird, die Farben auf denFarbestein zu reiben, siehe Tab. li. I,
L.oschpappier, siehe LNaculamr. N
Köchen, zwey Stücke eines Metalls durch Zinn oderKupfer zusammen fügen. Das Eisen wird mitKup«fer, das Kupfer mit Zinn und das Silber mit Silberdurch Hülffe des Borax gelölhet Will man ein Ei-sen an das andere löthen,fv muß man dünnes Me(Vsing aufdas Stück, das man lochen will, wie auchgepulverten Borax legen und es auf allen Seitenmit brennenden Kohlen bedecken, die man so langezuleget biß das Meßing, flüßig wird. Es ist auch zuerinnern,daß man das Meßing,indem es heiß ist,we-der schlagen noch schmieden soll, weil es sonsten zer«brechen würde.Das Kupfer hingegen laßt sich warmund kalt schlagen. Diese Wissenschafft ist bey Dru-rey eine nöthige Wissenschafft eines Druckers.
L.oßsprechen, oder Zreysprechen, geschiehet wennman einen Jungen, der seine Lehrjahre ehrlich aus«gestanden, gegen erlegte Gebührniß als einen Cor«nuten erkläret.
Maculamr, graues, oder das sogenannte L.ösch-pappier, bedienet sich der Drucker/ beydem Wie-Verdruck, in den Deckel zu legen. Die andere Artsuche eben unter dem Titul, *\ i.
Marmel eine Art von Stein, welcher hart, sich glat-ten und poliren laßt, und von den Bildhauern zuallerhand Zierrathen gebraucht wird,er ist von man«cherley lFarben, und vermischt mit Adern oderTipffeln und Flecken. Der Buchdrucker kann ihnnutzen die Farbe darauf zu bereiten weil er glattist und keinen Sand führet.
O Man-