Wohl eingerichteten Wörterbuchs. 215
verse Sorten von Vortheil hinein fetzen kan.Siehe Tab. I. p. 226.
Schmelytt'egel, siehe Tiegel. P. I figiir p. 130.
Schneiden, ist ein Kunstwort bey dem Drucker,wenn das Pappier,so an das Rahmgen gekleistertim Druck verhindert, das einige Buchstaben, alsCustos, Colum-Titui, nicht dafür kommen, fo wirdsolches mit der Scheere ausgefchmtten.
Schriften, siehe Buchstaben, und unsere Schrift-proben. Hier muß ich nur noch anmercken, daßman insgemein vorgiebt, man könnte hundert und^nehr Schriften vor Augen legen. Weine in derThat ist die Anzahl viel geringer. Denn das heißtkeine eingeführte Schrift, wenn ich mir ein Alpha-bet nach meiner Einbildungskraft in Holtz ftl^neidenlasse. Man erweise mix, daß (« in berühmtenSchristgiessereyen gegossen worden^ ausserdem istes ein Blendwerck,.
Schwamm, gebrauchet der Geyer bey Ablegung derSchriffr, wenn solche trocken worden, selbige da-mit wieder zu netzen, inglsichen der Drucke? beyAnfeuchtung der Ballen und des Deckels &
Schrveiyerdegen, siehe Degen.
Siege!, ist daszenige Werckzeug, wonnt sin jederPrivatus Briefe und andere Dinge jteqelt. Ein auf--gedrucktes Petschafft führt Beweiß auch ohne Un-terschrift, wenn es nur mit Wissen und Willen desje-mgen, yem es gehöret, aufgedrucket worden; Wiedenn eine jede löbliche Buchdruckergesellschafftdergleichen führet, und ihre Schreiben, die sie anandere Gesellschafften senden, besiegeln.
Spane, bedienet sich der Setzer i.)zu ttnterlegungder Schafften,wenn solche nicht auf eben den Ke-
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