standes und seines gantzenWesens sindso ausnehmend, und dieAusführungen derselben so glücklich/ daßwir sie nicht genungbewundern, und die Nachkommen die ArtderMöglichkeitnichtwerden begriffen können. Heist das nicht eine besondere Klug-heit eine Sache die über hundert Iahren im Streit gewesen, inkurtzer Zeit glücklich zum Stande zu bringen/ und dasjenigedurch Gnade und leutseligen Wesen erlangen,was andern durchGewalt der Waffen nicht möglich gewesen? Kurtz die Weiß-heit hat Ihn mit allen herrlichen Eigenschaften und Vollkom-menheiten ausgezieret welche erhabene Geister und FürstlicheSeelen fähig sind, und Dieselben verehrenswürdig machen.Was ist es den Wunder, wenn die getreuen UnterthanenIhn aufdasunterthänigstezit verehren ausEifferlsich ein an-deres suchen zu vor zu thun? Was ist es Wunder, daß sichdie zärtlichsten Rührungen in ihren Seelen aussern, wenndiesem ihren Durchlauchtigsten Heryog und teuresten Lan-des Vater von der gütigen Hand GOttes ein Gut wieder-fähret.
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Der i5te dieses Meymonaths ist der herrliche Tag, anwelchen die Güte des Höchsten selbst unsern Durchlauchtig?sim und allcrtcurestm Heryogzu iverherlichen gewohnet ist,wenn sie Ihm denselben erleben läßet, und immer ein Jahrnach dem andern unter den beständigen Genuß einer vollkom-menen Gesundheit hinzu setzet. Suchet nun die GüteGOttes selbst diesen herrlich zu machen, soofft sie denselben
unsern