Dritter Abschnitt. Von den Schlüssen. 21»
einS 0 vhisma, sofern man Andre dadurch mit Ab-sicht zu hintergehen sucht.
A n in e r k. Die Alten beschäftigten sich sehr mit der Kunst,dergleichen Sophismen zu machen. Daher sind vielevon der Art aufgekommen; z. B. das Schisma KZu-rae ciierioniz, worin» der mecllu5 rerminus in ver-schiedener Bedeutung genommen wird; —'s 6iew tecunäum czvici scZ cücrum ilmpliciror; — 8oplüz-ma Iietei-o?ele5eo5, e1en<:!i^ iZiicuacioriiz lt. dgl> M.
§. 9l.
Sprung im Schließen.
Ein Sprung Mtus) im Schließen oder Bewei«fen ist die Verbindung Einer Prämisse mit der Con->kluston, so daß die andre Prämisse ausgelassen wird».— Ein solcher Sprung ist re ch tmä ß i g (leZitimus),wenn ein Jeder die fehlende Prämisse leicht hinzudenkenkann; unrechtmäßig (Me^itimus) aber, wenn dieSubsumtion nicht klar ist. — Es wird hier ein ent-ferntes Merkmal mit einer Sache ohne Zwischenmerk»mal (nots imermeäis) verknüpft.
S-9-.
tetitio princixii. ---- Liren!»! in probsnäo.
Unter einer petitio prineipi! versteht man dieAnnehmung eines Satzes zum Beweisgrunde als einesunmittelbar gewisiw SaHeS, obgleich er noch einesBeweises bedarf. — Und einen Cirkel im Be-
O s weisest