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Immanuel Kants Logik : ein Handbuch zu Vorlesungen / [Hrsg.: Gottlob Benjamin Jäsche]
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211
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Dritter Abschnitt. Von den Schlüssen. 21»

einS 0 vhisma, sofern man Andre dadurch mit Ab-sicht zu hintergehen sucht.

A n in e r k. Die Alten beschäftigten sich sehr mit der Kunst,dergleichen Sophismen zu machen. Daher sind vielevon der Art aufgekommen; z. B. das Schisma KZu-rae ciierioniz, worin» der mecllu5 rerminus in ver-schiedener Bedeutung genommen wird;'s 6iew tecunäum czvici scZ cücrum ilmpliciror; 8oplüz-ma Iietei-o?ele5eo5, e1en<:!i^ iZiicuacioriiz lt. dgl> M.

§. 9l.

Sprung im Schließen.

Ein Sprung Mtus) im Schließen oder Bewei«fen ist die Verbindung Einer Prämisse mit der Con->kluston, so daß die andre Prämisse ausgelassen wird». Ein solcher Sprung ist re ch tmä ß i g (leZitimus),wenn ein Jeder die fehlende Prämisse leicht hinzudenkenkann; unrechtmäßig (Me^itimus) aber, wenn dieSubsumtion nicht klar ist. Es wird hier ein ent-ferntes Merkmal mit einer Sache ohne Zwischenmerk»mal (nots imermeäis) verknüpft.

S-9-.

tetitio princixii. ---- Liren!»! in probsnäo.

Unter einer petitio prineipi! versteht man dieAnnehmung eines Satzes zum Beweisgrunde als einesunmittelbar gewisiw SaHeS, obgleich er noch einesBeweises bedarf. Und einen Cirkel im Be-

O s weisest