pruckner ließ seine Sammlung apuä tteruzZiys ?ZZizuin zweytenmale drucken; und auch da, m der Zuschrifdan Eduard VI König von England , vergißt er nicht eszu wiederholen, daß er den Firmicus verbessert habe. Je-ne seine erstere Auflage hatte er dem berühmten ArzteOtrs Brui-sels zugeschrieben.
Und das sind, bis auf unsere Zeiten, die Ausgabenvon dem Werke des Firmieus alle; welches bey jedemandern so alten Schriftsteller kaum glaublich scheinendürfte. Wie vielfaltig ist das zweyte Werk dieses nehm-lichen Schriftstellers, cle erroie prolanarum reliAinnum,ucurer Zeit nicht aufgelegt worden! Die Ursache dieserVerschiedenheit ist indeß sehr leicht zu bcgreijfen. GegendaS Ende deS sechzehnten Jahrhunderts war die Eitelkeitder ganzen Astrologie so gut als entschieden. Weder dieNeugicrde noch die Arzncykunst wollte sich weiter damitabgeben. Ihre jüngere Schwester, die Astronomie, ver-jagte die ältere, die ihr das Brodt erwerben müssen; derGefahr zum Trotze, sich selbst keines verdienen zu können.Was Wunder also, da die Kunst gefallen war, daß mansich nun auch weiter nicht um die Bücher bekümmerte^welche sie lehrten; sie mochten so alt seyn als sie wollen?Die einzige Ausnahme, welche man mit dem N"lanilmsgemacht, hat er der Poesie zu danken. Die Poesie be-halt immer Schönheiten, die von der Futilität des Sub-jects ganz unabhängig sind. , ,, .
Was aber so ganz natürlich unterblieben, eine bessereAusgabe nehmlich einer ehemals sehr geschaßten Schrift,scheinet wenigstens im Werke gewesen, zu seyn.
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