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lick L.ess!ng's obige Anmerkung ^) zutrifft, daß die letz-ten dieser Fabeln offenbar von einer spatern Hand zu seynscheinen. Denn ihre Sprache, und ihr, meistens leoni-uischer, Versbau ist merklich schlechter. Der Inhalt dieserErzählung verdient indeß auch deswegen Aufmerksamkeit,weil er mit dem Subjekt von ANoliere'si«- übereinstimmt, obgleich tNo!iere seinen Stof wolschwerlich unmittelbar aus dieser Quelle geschöpft hat.Eher noch kann er ihn aus einer alten französischen Er-zählung hergenommen haben, die 6/ l^»« M»-e über-schrieben ^'), und mit dieser fast durchgängig einerleyInhalts ist:
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I^usticus impztiens soci-itur 5orte relzelli
Kponsse, czuam nelcit coniugis irz pgti.I^gmczue virum spernit, f^iIiz probiisque Igcellit,
provocat Kunc vsriis in sua cjgmna moclis.I.itibus in litem Jemens Kimulstur sArestis;
k!lle czuiets neczuit feminz mente leuis,8e6 lcmper sponso violentior snZue repu^natz ,
Spontus csrn mullo verbere l^pe ciomat.Lic seritzte pares par copula copulst ambos;
?ar amor stc^ue tläes ciilli^er inter eo«.
?orte
^) S. Zv. dieses fünften Beytrags.
Sie sieht gleich zu Anfange des ersten Bandes der?ablisuxet LoMes <Ies ?netes t'ran^ois 6es XII, XIII, XIVXVes Liecles. ?ar. 1756. Z Voll. 12. — Ueber !1t0-lier's anderweitige Quellen dieses Lustspiels s. vs 1' ^rtla Lomeäie, pa? Ne. O- La/A«;« (?sr. 177?. 4 Voll»
gr. L.)- I'.III. x. 279.