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easselischen Kodex mehrere sind, die außerdem, wie esscheint, immer eine unmittelbare Beziehung aufdie Mah-lereyen haben, und mehr Erklärungen des Inhalts dieserleßtern, als eigentliche Ueberschriften der einzelnen Ab-schnitte des Gedichts seyn sollten. Zahlreicher kommen der«gleichen Ueberschriften, durchgängig gereimt, in dem zweytenTheil unsrer Handschrift vor ; seltner im dritten. La-teinische Anzeigen des Inhalts, dergleichen der casselischezweyte und dritte Theil des Gedichts haben, finden sichhier gar nicht.
Gottsched versuchte das Alrer unsrer wolfenbüt-telischen Handschrift aus folgenden Schlußzeilen des gan-zen Gedichts, oder des dritten Hauvttheils, zu bestimmen:
Hie hat daz puech ein ende
daz ich zepoten sendeAn sie die iz hörn lesen
daz si mir pittunde wesenDer sel haile hin zu gote
so mir kom dcz todez votcDiy puechcs chunde pfleget»
volkmarus von podensrvegenNlir vorchren dar zv mir sinne
n?az ob hainreich dez Huld gewinneDem dly puech wirr gcsanr
her martgraf orr seir gemanrVnd daz euch gotez guet gczem
daz er euch vnd mich zv im nem
F z Der
Einige davon hat Gottsched ausgezogen. S. Unterhal'tungen, B. VUI. S.524.