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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
Seite
210
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( SZ0 )

XVIII.

U?ie einer hat ein vnnuy h«Mßgesind.

Äöelch man ein hun hat das nit legt,Wnd eine sweinsmuter die nit junge tregt,Vnd hat ein vngetrewen kncchtDer jm gar selten arbcyt recht,Vnd ein katz die nymer fccht kein mauß,Wnd ein weyb die pult aus dem Haus,Und ein meydt die get heymlich mit eym kind,L)er hat gar ein vnnutz haußgesind.

XIX.

'ZMe ei?5 ftunier karteuser auch gen himsl ftrt.

^in sunder der in sein funden verzagt,Wnd ein Priester der ans der pcicht sagt,Wnd ein mulner der do velschlich mitzt,Wnö einer der an der vnee sitzt, i)Wnd einer der frenellich in dem pan leyt, 2)Wmb rechte sach, vnd nichtz drum geit, 3)Wnd ein richter der dem armen sein recht kurtztVnd nm ein hutlein darüber sturtzt,4)Wnd ein Herr der new zoll siifftDo mit man lant vnd leut vergisst,Faren dy siben gen hymel an der engel schar,Sonett ye ein frnmer karteuser anch dar. 5)

XX.

XIX. 1) ausser der Ehe mit einer Person »ulM. (S. Lrisch,S, 216.)

2) im Banne liegt. Z) giebt.

4) sein Unrecht zu bemänteln wM.

5) auch dahin.