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sten Abweichungen des letztem mit Schwabacher Schriftdrücken lassen, und die darinn überzähligen achtzehn Verse,welche der Druck nicht hat, mitHäckchen bemerkt. Nichtalle Varianten der Handschrift halte ich für bessere Lesar-ten; aber die meisten sind es doch wohl ; und überhauptscheint sie der Sprache cus dem Zeitalter des Originalsnaher zu kommen, wenn gleich darin schon verschiedeneNeuerungen sichtbar sind. Die Beschaffenheit einzelnerVerse hat meine oben geäußerte Vermuthung veranlasst,daß Vram's Korrigiren der kurzen Reime in Verlänge-rung oder^vielmehr in Ausfüllung solcher Zeilen bestandenhabe, die nicht das volle Sylbenniaaß hatten. Dennsonst ließ er, wie man hier sieht, anch manche Verse aus ;wenn anders nicht auch diese, wie es doch nicht scheint,spätere Einschaltungen sind; wie hingegen in andernStellen die Handschrift manche im Drucke vorkommendeZeilen nicht hat.
Nach diesem allen glaube ich zu dem Wunsche be-rechtigt zu seyn, daß man durch Austreibung und Ver-gleichung der noch vorhandncn Abschriften vom Zreydant,besonders der ältern, den Originaltext dieses Dichtersso viel möglich wiederherstellen, oder wenigstens solcheine Ausgabe davon liefern möchte, dergleichen der sel.Lesimg von dem Renner zu liefern dachte, und vonderen Einrichtung er oben in diesem Beytrage^) vorlau-