stupiden Franzosenhaß sich hineinzutollen ist pöbelhaft;und mit Rohheit über Italien herzufallen ist kanniba-lisch. Ja seid nur recht unvernünftig rauflustig undlachet über die sentimentalen Verehrer fremder Rechteund fremder Würde. So seid ihr euren Junkern recht,so brauchen sie euch, so entwöhnen sie euch nicht nur selbstdes Menschengefühls, in dem euer eignes Freiheits- undSittlichkeitsbedürfniß wurzelt, so stempeln sie euch auchfür den Haß und die Verachtung anderer Nationen, soschüren und verewigen sie die bittere Zwietracht der Völ-ker, den finsteren Unrath, in dem ihre Wurzel haftet. Waskann dem Kaiser in Wien willkommener sein als wenndas „dlorto »i Isäesoki" nicht mehr dem östreichischenSoldaten, sondern jedem Deutschen mit Recht gilt, undals wenn der Sachse und Rheinländer die kroatischen Raub-thaten mit seinem Blut kontrasignirt? Du blonde Bur-schenschaft , was schärfst du die Rapiere! Denke an dieFrau von Maderspach und übe dich im Weiberpeitschen.Was singt ihr von Eichen? Auf die Haselstaude dichteteuch ein Lied und Haynau sei euer Körner! War docheure erste Waffenthat Anno achtundvierzig, daß ihr diefremde Dirne Lola mißhandeltet, als der teutsche Königsie eurem vaterländischen Zorn geopfert, und jagt ihrnicht jetzt mit gleicher Erhabenheit, die wälschen Spiel-pächter über die Grenze, welche das landesväterliche Säckelbereichert haben.
Der ersten und besten Gelegenheit aber, welche dasGlück euch unverhofft nach dem achtundvierziger Schiff-bruch in den Schooß wirft, die Jnfusionsdespoten und