Allgemeine Vokewirtschaften.
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Dey Reichtum ist die Quelle der Kultur,Beweis hiefür die jet-?zigen Bewohner von Queensland. Diese leben nur vom Pleiach erlegterTier6 und Früchten: das Sammeln von Vorräten ist ihnen unbekaont^es-halb sie zeitweise den schwersten Entbehrungen ausgesetzt sind. Es be-steht kein Sondereigentum,ausser an ihrem Schmuck,den Waffen und denFrauen- ihre Hauptarbeitakraft. Dies ist ein Zustand grösster Armut,aber auch höchster Unkultur. - In diesem Zustande befanden sich früherauch die Völker der alten Welt. Ben ersten Fortschritt bildet dieZähmung von Tieren: Im Hirtenzustand entsteht Ungleichheit des Be-^ Sitzes durch Ansammlung grosser Heerden durch Einzelne; diese Heer-
t den können viele Menschen ernähren, während andere nur das notwen-
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; digate besitzen,andere noch weniger. Diese letzteren kommen in dieAbhängigkeit der Grosabealtzer,die sich immer mehr von der Arbeit be-j freien können, die von den Abhängigen verrichtet wird. Die durch den/ Besitz erreichte Müsse befördert das Verlangen nach neuen Bedürfnissen:nach besserer Nahrung,besserer Kleidung etc. Darum schon bei allenNomaden Manufaktur: Fertigkeiten im Spinnen,Weben,Waffenfabtikatlon.Selbst die spekulativen Wissenschaften gedeihen bei den Nomaden(dieHirten^ von Chaldäa als Astronomen.)
)Wo noch keine Kenntnis besteht,wie NaturkrSfte überwunden oderauagenutzt werden, liegt die Entstehung des Reichtums nur an den Ver-hältnissen des jeweiligen Landes: erst später entstehen neue Quellen:
In Asien ist zu beobachten,dass nur ln fruchtbaren Gegenden Reich-tümer erworben wurden,während andere Ländereien immer arm bleiben und