so.
beherrscht.vom Egoismus,der schrankenlos ist,so weit ihm nicht durcheins über ihm stehende Wirtschaftseinheit,Schranken gesetzt sind,stetsmit dem Streben nach unbegrenzter Gütermenge: so die Grossfamilie,dieGeschlechtsgenossenschaften,die Blutsbruderschaften,die Gilden,dieKl#ster,dle Zünfte etc. bis zum Individuum. Anders in Innern einer Wirt-schaftseinheit: solange eine Wirtschaftseinheit,statt nur eine Personzu sein, mehrere Personen umfasst,da wird deren Verhältnis zu einandernicht beherrscht von der rücksichtslosen Geltendmachung des eigenen Vor-teils,sondern es wird bestimmt durch die Autorität: Diese beruht aufdem Familienhaupt,dem Stammeshaupt etc. oder auf gemeinsamen Beschluss:aus dieser Autorität bildet sich das Herkommen, und so regelt Autori-tät und Herkommen die Beziehungen der Wirtschaftseinheiten zu einander:einem jeden wird zugewiesen,was ihm nach der herrschenden Auffassungzukommt. Nenn dann diese komplizirten Wirtschaftseinheiten eich auf-lösen,bedeutet das ein Verdrängen von Autorität und Herkommen durchdas Streben nach Geltendmachung des eigenen Vorteils. Diejenigen,diefrüher verbunden waren,werden selbständige Wirtschaftseinheiten undjetzt gelten für sie die Prinzipien wie nach aussen. Der Einbruch indie Prinzipien der Autorität und des Herkommens geschieht mit Eindrin-gen des Handels: Der Premde gilt zuerst als Feind,der Verkehr mit ihm Mtfast immer kriegerisch; am Anfang gibt es keinen Handel und keinenTausch,sondern nur Raub. Ein Fortschritt entsteht durch die Bildung neu-traler Märkte,die zur Sicherung dem Schutze eigener Gottheiten unter-stellt waren( Mercur). Aber auch hier wird der Premde als Feind behand-delt,man versucht von ihm einen gräaseren Gewinn zu erzielendes giltals Ehre einen Fremden zu betrügen. Das Streben nach groasmäglichemGewinn entsteht also im friedlichen Handel: aber bei seinem ersten Auf-treten bleiben diese Prinzipien beschränkt auf den auswärtigen Handel,im Innern noch immer Autorität und Herkommen.
Das Streben des mittelalterlichen Kaufmanns ging vor allem auf